Heute ist Welttag der Schlange: Von den Schlangenträumen meiner Kindheit bis zu meiner Schlangenkönigin Athara

16.07.2026

Es gibt Tage im Kalender, die uns zunächst ganz unscheinbar erscheinen und dann gibt es Tage, die plötzlich eine Tür öffnen.
Heute ist Welttag der Schlange.
Als ich das heute Morgen gelesen habe, musste ich unwillkürlich lächeln. Sofort wurde mir bewusst, wie eng dieses faszinierende Tier mit meinem eigenen Lebensweg verbunden ist. 

Wenn ich heute zurückblicke, erkenne ich einen roten Faden, der sich schon seit meiner Kindheit durch mein Leben zieht. Damals konnte ich ihn noch nicht sehen, doch heute erfüllt er mich mit tiefer Dankbarkeit.

Als kleines Mädchen hatte ich immer wieder denselben Traum.
Ich lag in meinem Bett und spürte plötzlich, dass etwas nicht stimmte. Als ich mich umsah, war mein gesamter Teppichboden voller Schlangen. Sie bewegten sich langsam durch mein Kinderzimmer, während einige ihren Kopf und Körper anhoben, als wollten sie in mein Bett kriechen.
Diese Träume waren so intensiv und real, dass ich häufig schweißgebadet aufwachte. Mein Herz raste und ich hatte große Angst. Viele Nächte hoffte ich einfach nur, dass dieser Traum nie wiederkommen würde.
 Damals verstand ich nicht, weshalb ausgerechnet Schlangen in meinen Träumen erschienen.

Heute, viele Jahrzehnte später, schaue ich mit einem liebevollen Lächeln auf dieses kleine Mädchen zurück.
Aus meiner heutigen spirituellen Sicht empfinde ich diese Träume wie einen frühen Ruf der Göttin. Eine Botschaft, die ich als Kind unmöglich hätte verstehen können. 
Erst mein eigener Lebensweg hat mir nach und nach gezeigt, weshalb die Schlange immer wieder ihren Platz in meinem Leben gefunden hat.

Nach der Schule führte mich mein Herz zunächst in die Medizin. Zehn Jahre arbeitete ich als Arzthelferin und der Äskulapstab gehörte damals ganz selbstverständlich zu meinem Berufsalltag. Unzählige Male fiel mein Blick auf dieses uralte Zeichen der Heilkunde. Es stand für Gesundheit, Fürsorge und den Wunsch, Menschen in schweren Zeiten zur Seite zu stehen.
Nie hätte ich gedacht, dass dieses Symbol eines Tages eine so persönliche Bedeutung für mich bekommen würde.
Mit siebenundzwanzig Jahren veränderte sich mein Leben von einem Augenblick auf den anderen.

Die Diagnose eines Tumors am Kleinhirn stellte alles auf den Kopf. Plötzlich war ich nicht mehr diejenige, die Menschen begleitete, sondern ich wurde selbst zur Patientin.
Nach der Operation begann eine Zeit voller Fragen.
Wie geht mein Leben weiter?
Werde ich jemals wieder so leben können wie früher?

Damals ahnte ich noch nicht, dass diese Krise zugleich der Beginn meines eigentlichen Weges werden würde.
Ich begegnete Reiki, dem Schamanismus, der Meditation, der Reinkarnationstherapie und später der Frequenzarbeit. Jeder einzelne Schritt führte mich tiefer zu mir selbst. Rückblickend erkenne ich, dass all diese Erfahrungen keine voneinander getrennten Wege waren. Sie gehörten zu einem einzigen Heilungsweg, der mich immer näher zu meinem eigenen Wesen führte.
Auf diesem Weg trat schließlich Athara an meine Seite, meine Schlangenkönigin.
Viele Menschen fragen mich, weshalb ausgerechnet die Schlange zu einem meiner wichtigsten Krafttierbegleiter geworden ist.
Die Antwort liegt in ihrem Wesen.
 Eine Schlange wächst ihr ganzes Leben lang. Irgendwann wird ihre Haut zu eng, sie hält nicht daran fest, sie streift sie ab und wächst weiter.

Jedes Mal, wenn ich dieses Bild vor Augen habe, denke ich an die Menschen, die ich begleiten darf.
Wie viele Erfahrungen tragen wir in uns, die längst vergangen sind und dennoch bis heute unser Denken, Fühlen und Handeln beeinflussen?
Wie viele Schlüsselmomente haben Spuren hinterlassen, obwohl unser Leben längst weitergegangen ist?

Auch unser Nervensystem erinnert sich an alles, was wir erlebt haben. Was uns einst Halt gegeben hat, bleibt oft tief in uns verankert. Viele dieser Schutzmechanismen waren einmal wertvolle Begleiter. Doch während wir weitergewachsen sind, sind sie geblieben. So entsteht manchmal das Gefühl, dass das Leben eng geworden ist, obwohl unsere Seele sich längst nach mehr Freiheit sehnt. Vielleicht ist genau dann der Moment gekommen, an dem auch wir eine alte Haut liebevoll hinter uns lassen dürfen.

Vor wenigen Tagen hat uns der Neumond wieder an die Kraft des Neubeginns erinnert.
Jeder Neumond lädt uns ein, nach innen zu lauschen und ehrlich hinzuschauen.
Welche Gedanken dürfen sich wandeln?
Welche alten Geschichten möchten liebevoll verabschiedet werden?
Welche Haut ist inzwischen zu eng geworden?

In meiner Frequenzarbeit berühren mich immer wieder die Augenblicke, in denen Menschen beginnen, genau diesen Wandel zuzulassen. Alte Muster verlieren ihre Schwere, vergangene Schlüsselmomente dürfen sich neu ordnen und das Nervensystem findet Schritt für Schritt wieder in mehr Ruhe und Sicherheit zurück.
Für mich fühlt sich dieser Prozess jedes Mal wie das sanfte Abstreifen einer alten Haut an.
Vor einigen Jahren durfte ich während meiner Priesterinnen-Ausbildung meinen spirituellen Namen empfangen.
Soulayona.
Als ich hörte, welche Bedeutung dieser Name trägt, wurde es einen Moment ganz still in mir.
"Die mit der goldenen Kraft der Schlangen tanzt."

Plötzlich ergaben so viele Stationen meines Lebens einen neuen Zusammenhang.

Das kleine Mädchen mit den Schlangenträumen und der Äskulapstab in meiner Zeit als Arzthelferin.
'
Meine eigene Erkrankung und mein für mich beeindruckender Heilungsweg seit ich Schamanin bin mit meinem Krafttier der Schlangenkönigin Athara.
Nichts davon musste ich damals verstehen. Heute fühlt es sich an, als hätte mich die Schlange mein ganzes Leben hindurch begleitet. 
Mal voller Ehrfurcht, voller Fragen und zunächst sogar voller Angst. Erst mit den Jahren durfte aus dieser Angst tiefes Vertrauen wachsen.

Ob Du meine Erfahrungen als Symbol verstehst, als Synchronizität oder auf Deine ganz eigene Weise deutest, überlasse ich ganz Dir.
Ich wünsche Dir von Herzen, dass auch Du aufmerksam für die kleinen Zeichen bleibst, die Dir das Leben immer wieder schenkt. Manche von ihnen begleiten uns viele Jahre, bevor wir ihre Bedeutung erkennen.

Vielleicht magst Du Dir heute, am Welttag der Schlange, eine einzige Frage schenken:
Welches Symbol oder Krafttier begleitet Dich vielleicht schon viel länger, als Du heute ahnst?

Ich wünsche Dir von Herzen den Mut, dieser Frage nachzuspüren und Deine Antwort zu finden. Denn jeder Neubeginn beginnt mit dem liebevollen Mut, etwas Vertrautes hinter sich zu lassen.

Von Herzen

Deine 
Soulayona✨

"Wer nach außen schaut, träumt. 
Wer nach innen schaut, erwacht."
 
(Carl Gustav Jung)

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