über mich

Wer ich bin

Schon als kleines Mädchen wollte ich Menschen helfen. Mit fünf Jahren war ich fest davon überzeugt, dass ich eines Tages Ärztin werden würde. Ich wollte verstehen, warum Menschen krank werden, was ihnen hilft und wie es gelingen kann, ihnen in einer schwierigen Zeit wieder Hoffnung zu geben. 
Das dieser frühe Wunsch einmal zu einem roten Faden in meinem Leben werden würde, konnte ich damals natürlich noch nicht ahnen.

Mein beruflicher Weg führte mich zunächst in die Medizin. 
Zehn Jahre lang arbeitete ich als Arzthelferin in verschiedenen Fachrichtungen und lernte dabei nicht nur sehr viel über den menschlichen Körper, sondern vor allem über die Menschen, die mit ihren Sorgen, Beschwerden und Ängsten in eine Praxis kommen. Ich habe in dieser Zeit erlebt, wie wichtig eine gute medizinische Versorgung ist, aber auch, wie wohltuend es für einen Menschen sein kann, wenn ihm jemand wirklich zuhört und ihn nicht nur auf eine Diagnose oder ein Symptom reduziert.

Mit 27 Jahren wechselte ich unvermittelt die Seite. Ich war nicht länger diejenige, die Patienten begleitete, sondern wurde selbst zu einer Patientin. Nachdem ich bereits mehrere Monate unter starken Kopfschmerzen, Schwindel und Gleichgewichtsstörungen gelitten hatte, erhielt ich die Diagnose Hirntumor. Zusätzlich hatte sich eine große Zyste gebildet, die mein Leben akut bedrohte. Die Operation im August 1997 rettete mir das Leben, und für die Möglichkeiten der Schulmedizin sowie für die Menschen, die damals für mich da waren, empfinde ich bis heute eine tiefe Dankbarkeit.

Nach der Operation begann jedoch ein Weg, auf den mich niemand vorbereiten konnte. Ich musste vieles, was zuvor selbstverständlich gewesen war, neu erlernen und meinen Körper erst wieder kennenlernen. Gehen, ohne ständig auf den Boden zu schauen, Fahrrad fahren, Belastungen aushalten oder meinem Gleichgewicht vertrauen, all das brauchte sehr viel Zeit. Während mehrerer Reha-Aufenthalte bemühte ich mich darum, wieder in mein früheres Leben zurückzufinden, doch mein Körper ließ sich nicht drängen. Viele Anwendungen kosteten mich mehr Kraft, als sie mir zurückgaben und die ärztliche Prognose, dass nach zwei Jahren kaum noch weitere Fortschritte zu erwarten seien, fühlte sich für mich nicht wie das Ende meines Weges an.

Ich konnte und wollte nicht glauben, dass meine Entwicklung nun abgeschlossen sein sollte. Also begann ich, mich intensiver mit anderen Möglichkeiten zu beschäftigen. Dabei ging es mir nie darum, die Schulmedizin abzulehnen oder ihre Bedeutung infrage zu stellen. Ohne sie wäre ich nicht mehr hier. Gleichzeitig spürte ich, dass ich für meinen weiteren Heilungsweg noch etwas anderes brauchte. Ich wollte verstehen, was mein Körper mir zeigte, welche Erfahrungen mich geprägt hatten und wie körperliche, emotionale und seelische Ebenen miteinander verbunden sein können.

Im Jahr 2000 absolvierte ich den 1. Grad Reiki und dieses Seminarwochenende, wurde zu einem wichtigen Wendepunkt. Durch die täglichen Selbstbehandlungen begann ich, meinen Körper auf eine neue Weise wahrzunehmen. Ich lernte, auf seine Signale zu achten, ihm Ruhe zu schenken und nicht länger ausschließlich danach zu fragen, was nicht mehr funktionierte. Stattdessen richtete ich meinen Blick zunehmend auf das, was noch da war und sich weiterentwickeln konnte. Viele Fortschritte, die nach der ärztlichen Einschätzung kaum noch zu erwarten gewesen wären, kamen erst in den Jahren danach.

Meine Suche führte mich weiter zur Meditation, zur schamanischen Heilarbeit, zur Reinkarnationstherapie und zu verschiedenen Formen der energetischen Begleitung. Ich lernte viel, sammelte Erfahrungen und begegnete dabei auch mir selbst immer wieder neu. Vieles, was ich heute in meiner Arbeit weitergebe, kenne ich deshalb nicht allein aus Ausbildungen oder Büchern. Ich kenne die Unsicherheit, wenn der eigene Körper plötzlich nicht mehr verlässlich erscheint. Ich kenne die Erschöpfung, wenn man sich so sehr anstrengt und dennoch kaum eine Veränderung wahrnimmt und ich habe auch den Moment erleben dürfen, in dem sich eine neue Tür öffnet und wieder Hoffnung entstehen darf.

Aus all diesen Erfahrungen entwickelte sich schließlich meine heutige Arbeit mit energetischen Analysen und individuell abgestimmten Frequenzen. Sie ermöglichen mir, einen Menschen nicht nur mit seinem gegenwärtigen Anliegen zu betrachten, sondern auch Zusammenhänge einzubeziehen, die im Alltag leicht übersehen werden. Denn hinter einem körperlichen Symptom, einer wiederkehrenden Angst, einer tiefen Erschöpfung oder einem Gefühl des Feststeckens kann eine lange Geschichte liegen. Sie kann mit eigenen Erlebnissen verbunden sein, mit familiären Prägungen oder mit Erfahrungen, für die bisher noch keine Worte gefunden wurden.
Heute begleite ich Menschen, die sich selbst und die Hintergründe ihrer Themen besser verstehen möchten und die bereit für notwenige Verändernungen sind. Dabei geht es mir nicht darum, fertige Antworten vorzugeben oder jemanden in eine bestimmte Richtung zu lenken. Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte und seine eigenen Erfahrungen mit. Ich stelle meinen Blick, mein Wissen und meine Wahrnehmung zur Verfügung, damit sichtbar werden kann, was im jeweiligen Augenblick Aufmerksamkeit braucht.

Was mein eigener Weg mich gelehrt hat
Mein Heilungsweg war weder geradlinig noch ließ er sich in einen festen Zeitplan pressen. Es gab Phasen, in denen ich große Fortschritte machte und andere, in denen von außen kaum eine Veränderung zu erkennen war. Rückblickend waren jedoch auch die schweren Zeiten wichtig, denn häufig bereitete sich im Verborgenen bereits etwas vor, das erst später spürbar werden konnte.

Dadurch habe ich gelernt, einen Menschen nicht an seiner momentanen Verfassung zu messen. Ein schwieriger Abschnitt sagt nichts darüber aus, wie weit jemand noch gehen kann. Eine Diagnose beschreibt einen Zustand und eine Prognose gibt eine medizinische Einschätzung, doch beides kann nicht die gesamte Entwicklung eines Menschen vorhersagen. Mein eigener Körper hat mir gezeigt, dass Veränderung auch dann noch möglich sein kann, wenn andere sie nicht mehr erwarten.

Diese Erfahrung prägt die Art, wie ich heute Menschen begegne. Ich möchte niemandem etwas versprechen, das niemand versprechen kann und ich möchte auch keine falschen Hoffnungen wecken. Doch ich möchte daran erinnern, dass ein Mensch mehr ist als seine Beschwerden, seine Vergangenheit oder die Grenzen, die ihm einmal aufgezeigt wurden. Solange Leben in uns ist, kann sich etwas bewegen, verändern und neu ordnen. Oft auf eine Weise, die wir vorher nicht planen konnten.
In meiner Begleitung nehme ich mir deshalb Zeit, zuzuhören und das anzuschauen, was sich hinter dem offensichtlichen Thema zeigt. Mich interessiert nicht nur, wo es gerade schmerzt oder hakt, sondern auch, was ein Mensch bereits getragen, bewältigt und aus eigener Kraft gemeistert hat. Denn neben allen Belastungen gibt es immer auch Fähigkeiten, Erfahrungen und innere Ressourcen, die im Laufe des Lebens in den Hintergrund geraten sein können.

Ich verstehe meine Aufgabe nicht darin, einen Menschen zu heilen. Diesen Anspruch möchte und kann ich nicht erheben. Ich kann jedoch einen Raum schaffen, in dem neue Sichtweisen entstehen, verborgene Zusammenhänge erkennbar werden und der eigene Weg wieder klarer vor einem liegen darf. Die energetischen Analysen und Frequenzen sind für mich dabei wertvolle Werkzeuge, doch im Mittelpunkt steht immer der Mensch, der mir gegenübersitzt.

Auch nach vielen Jahren berührt es mich, wenn ein Mensch plötzlich versteht, weshalb ein bestimmtes Thema immer wiederkehrt oder wenn er erkennt, dass etwas, das er lange als persönliche Schwäche betrachtet hat, ursprünglich eine sinnvolle Schutzreaktion gewesen ist. Solche Erkenntnisse verändern nicht automatisch das ganze Leben, aber sie können einen liebevolleren Umgang mit sich selbst ermöglichen und den nächsten Schritt leichter machen.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie kostbar es sein kann, auf einem herausfordernden Weg nicht allein zu sein. Es braucht keinen Menschen, der behauptet, alle Antworten zu kennen. Oft braucht es jemanden, der aufmerksam zuhört, Zusammenhänge erkennt und auch dann an die vorhandenen Möglichkeiten erinnert, wenn man selbst sie gerade nicht sehen kann.

Wenn Dich meine Geschichte berührt hat und Du Dir wünschst, ein Stück Deines eigenen Weges nicht allein gehen zu müssen, dann findest Du auf meiner Angebotsseite verschiedene Möglichkeiten, wie ich Dich begleiten kann. 
Vielleicht ist genau die Begleitung dabei, die im Moment zu Deinem Leben passt.