Ich dachte, es war die Operation. Bis ich den Zusammenhang zwischen Kontrastmittel und Burnout verstand

25.04.2026

Wie eine allergische Reaktion mein System aus dem Gleichgewicht brachte und mein Leben nachhaltig veränderte.

Es gibt Momente im Leben, die sich wie leise Wegmarken anfühlen und erst viele Jahre später begreift man, wie tief sie das eigene Sein geprägt haben.

Der 21. August 1997 ist für mich so ein Moment und es ist, als wäre es gestern erst gewesen.

An diesem Donnerstag musste ich zur Angiographie, vier Tage bevor mir mein Hirntumor am Kleinhirn operativ entfernt werden sollte.

Ich wusste, dass ein großer Eingriff vor mir lag, doch was mein Körper an diesem Tag erlebte, war mehr als eine Vorbereitung auf die Operation. 

Es war eine Grenzerfahrung meines gesamten Systems. Die Reaktion auf das Kontrastmittel brachte meinen Körper in einen Zustand, den ich damals noch nicht einordnen konnte, der aber rückblickend wie ein tiefes Erschüttern meines inneren Gleichgewichts wirkt.

Nur einen Tag später, am 22. August 1997, folgte die für mich lebensrettende Operation über 9 ½  Stunden in Narkose. 

Sie musste sofort stattfinden, denn das Wochenende hätte ich nicht mehr überlebt.

Mein Körper hatte kaum Zeit, das Erlebte zu verarbeiten. Wenn ich heute darauf schaue, erkenne ich, dass nicht nur der Eingriff selbst Kraft gekostet hat, sondern dass mein gesamtes System bereits zuvor in einem Ausnahmezustand war.

Denn nach der Angio, war ich nicht mehr richtig ansprechbar und ich war auch nicht in der Lage verbal zu antworten.

Ich soll wie ein Außerirdischer unverständlich gesprochen haben und ich konnte mich kaum bewegen, war wie erstarrt…

Viele Jahre habe ich geglaubt, dass meine tiefe Erschöpfung allein eine Folge der schwierigen Operation war. 
Doch mit der Zeit hat sich ein anderes Bild gezeigt. Mein Körper reagierte zunehmend sensibel, fast so, als hätte sich etwas in mir geöffnet, das nicht mehr in den alten Zustand zurückfinden konnte. 
Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten wurden stärker, Reaktionen intensiver, und mein System begann, auf Einflüsse zu antworten, die andere Menschen kaum wahrnehmen.

Ein entscheidender Moment des Verstehens kam erst jetzt, so viele Jahre später, als mir mein Arzt im letzten Jahr erklärte, dass die damaligen Komplikationen bei der Angiographie sehr wahrscheinlich eine massive allergische Reaktion auf das Kontrastmittel waren. 
Er machte mir verständlich, dass eine solche Reaktion den gesamten Organismus in einen extremen Stresszustand versetzen kann und das genau dieser Zustand in der Folge eine Art Burnout auslösen kann. 
In diesem Augenblick hat sich für mich ein Kreis geschlossen, denn plötzlich ergab vieles einen Sinn, was ich zuvor nur als diffuse, tiefe Erschöpfung erlebt hatte. 

Es war, als würde mein Körper rückwirkend verstanden werden, nicht als Schwäche, sondern als Folge eines Ereignisses, das mein System an seine Grenzen gebracht hat.

Es gab Momente, die mich fast verzweifeln ließen. 
Ein Mückenstich, der mich in die Notaufnahme brachte. 
Reaktionen nach zahnärztlichen Behandlungen, weil mein Körper auf Materialien (vor allem Kunststoff) reagierte, die für viele selbstverständlich und verträglich sind. 
Mehrere anaphylaktische Schocks mit hohen Gaben von Cortison, die mir sehr deutlich gezeigt haben, wie fein und gleichzeitig wie verletzlich mein Körpersystem geworden ist.

Heute würde man vielleicht sagen, mein Nervensystem ist hochsensibel reguliert. 

Ich selbst spüre es als eine tiefe Durchlässigkeit. Mein Körper unterscheidet nicht mehr grob zwischen wichtig und unwichtig, sondern reagiert auf feinste Impulse und genau das macht vieles im Alltag herausfordernd. 

Stoffliche Wege, die anderen helfen, sind für mich oft nicht möglich. 
Klassische Entgiftungsmethoden überfordern meinen Organismus schnell, weil Leber und Nieren nicht die Stabilität haben, um solche Prozesse zu tragen. 

Selbst einfache Schmerzmittel haben keinen Platz mehr in meinem Leben, weil mein Körper sie nicht gut verarbeiten kann.

Und gleichzeitig liegt genau in dieser Sensibilität auch ein Schlüssel. 

Über die Jahre habe ich begonnen, meinen Körper auf einer anderen Ebene zu verstehen. Nicht nur als etwas, das funktioniert oder nicht funktioniert, sondern als ein fein abgestimmtes System, das in Resonanz geht. 

Mein Analyseprogramm energetisch.fit hat mir dabei eine neue Sicht eröffnet. Es macht sichtbar, was im Verborgenen wirkt, zeigt Überreaktionen auf und bringt Zusammenhänge ans Licht, die ich zuvor nur erahnen konnte.

Was mich bis heute berührt, ist die Erfahrung, dass Regulation auch jenseits des Stofflichen möglich ist. 
Die energetische Arbeit mit Frequenzen hat mir einen Weg eröffnet, meinen ganzen Körper und mein Energiesystem zu begleiten, ohne es zusätzlich zu belasten. 
Dort, wo klassische Wege für mich zu viel sind, entsteht über die feinstoffliche Ebene eine Form von Ausgleich, die sich sanft und gleichzeitig tief anfühlt.
Für mich ist dieser Weg ein großes Geschenk und ein wahrer Segen.

Es ist ein Zurückfinden in eine innere Ordnung, die nicht von außen aufgezwungen wird, sondern von innen heraus entsteht.
Wenn ich heute auf meinen Pfad der Heilung schaue, sehe ich nicht nur die Herausforderungen, sondern auch die Entwicklung darin. 
Mein System ist sensibel, ja, aber es ist auch unglaublich wach, fein abgestimmt und in der Lage, sehr genau zu zeigen, was stimmig ist und was nicht.

Und vielleicht ist genau das die Essenz, die ich weitergeben möchte.

Das selbst in den Momenten, in denen der Körper scheinbar gegen uns arbeitet, eine tiefere Intelligenz wirken kann und das es Wege gibt, diese wieder zu erreichen, auch dann, wenn vieles im Außen nicht mehr greift.

Aus all diesen Erfahrungen heraus ist etwas entstanden, das mir heute besonders am Herzen liegt. Eine Begleitung, die genau dort ansetzt, wo viele Menschen an ihre Grenzen kommen, sich nicht verstanden fühlen,  weil der Körper nicht mehr alles tragen kann, was ihm zugeführt wird. So wie es bei mir war und teils auch heute noch ist. 
Die OP ist so lange her, nach 28 Jahren der immer schlimmer werdenden Herausforderungen, kann die Genesung verständlicherweise nicht von heute auf morgen geschehen.

Meine Heilimpuls-Serie "FrequenzReset" ist deshalb über mehrere Monate hinweg darauf ausgerichtet, das gesamte System behutsam zu stabilisieren, Überreaktionen zu regulieren und den Körper Schritt für Schritt wieder in eine innere Balance zu begleiten. Auf eine Reise des Verständnisses für den Geist und den Körper.

Gerade für sensible und herausgeforderte Systeme, die auf stofflicher Ebene schnell überlastet sind, eröffnet sich hier ein Weg, der sanft wirkt und gleichzeitig tief greifen kann.

Vielleicht erkennst Du Dich in manchen Zeilen wieder und spürst, dass auch Dein Körper nach Entlastung und neuer Stabilität sucht. 


Wie ist es bei Dir?
Kennst Du solche Erfahrungen und bist Du bereit, Dir Unterstützung zu erlauben?

"Die größte Stärke liegt nicht darin, niemals zu fallen, 
sondern darin, sich helfen zu lassen, wieder aufzustehen."


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