Warum ich mich über jedes Röntgenbild freue

14.08.2026

Gestern Abend bekam ich einen Anruf von einem guten Freund. Schon nach den ersten Worten merkte ich, dass etwas passiert sein musste. 
Er hatte sich den kleinen Zeh so heftig gestoßen, dass jeder Schritt schmerzte. Kurz darauf schickte er mir ein Foto seines Fußes. Der Zeh war gerötet, deutlich geschwollen und sah wirklich übel aus.

Ich glaube, fast jeder von uns kennt diesen Schmerz. Es ist nur ein kleiner Zeh und trotzdem kann er uns für einen Moment das Gefühl geben, als würde der ganze Körper unter Schock stehen und weh tun. 
Man versucht aufzutreten, zieht den Fuß reflexartig wieder zurück und hofft, dass der Schmerz möglichst schnell nachlässt.
Sein erster Gedanke war ganz selbstverständlich, einen Arzt aufzusuchen. Also griff er zum Telefon und versuchte, einen Termin zu bekommen. 
Der nächste freie Termin war allerdings erst in zwei Wochen….

Als er mir das erzählte, wurde ich nachdenklich.
Nicht, weil ich glaube, dass die Schulmedizin unwichtig geworden ist. Ganz im Gegenteil. Ich wünsche mir sehr, dass wir sie auch in Zukunft haben und das die Menschen dort wieder mehr Zeit für ihre Patienten bekommen. 
Ich weiß, mit welchem Engagement Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte täglich arbeiten und wie sehr unser Gesundheitssystem inzwischen an seine Grenzen kommt.
Doch genau an diesem Punkt entstand eine andere Frage:
Was macht ein Mensch in der Zeit dazwischen?

Was macht er, wenn er Schmerzen hat, sich sorgt und einfach nicht weiß, wie es weitergeht?
Mein Freund fragte mich, ob ich ihn in der Zwischenzeit energetisch begleiten könne.
Natürlich konnte ich ihm nicht sagen, ob sein Zeh geprellt oder gebrochen war. Dafür braucht es eine medizinische Untersuchung und genau deshalb hoffe ich sehr, dass er den Termin wahrnimmt oder früher eine Möglichkeit findet, seinen Fuß untersuchen zu lassen.
Was ich jedoch tun konnte, war etwas anderes.

Nachdem er mir ein Foto von seinem rechten Fuß mit dem verletzten Zeh geschickt hat, habe ich es in mein Analysetool hochgeladen und habe zunächst eine Energiefeldanalyse erstellt. 

Für mich ist es immer wieder faszinierend zu beobachten, was sichtbar wird.

Ich begann mit einer Energiefeldanalyse. Sie gehört für mich fast zu jeder Begleitung dazu, denn sie zeigt mir, in welchen Bereichen das Energiesystem aus dem Gleichgewicht geraten ist und wo der Energiefluss Unterstützung braucht. 

Bereits während der Erstellung der Analyse beginnt für mich die energetische Arbeit. 
Die Informationen, die sich dabei zeigen, fließen unmittelbar in die individuell berechnete Frequenzanwendung ein. 
So entsteht keine standardisierte Behandlung, sondern eine Begleitung, die genau auf den Menschen und seine aktuelle Situation abgestimmt ist.

Mein Freund hat dann für 2 Stunden gestern Abend seine Frequenzen hören können.
Eine zeitlang, hat er sogar auf meine Empfehlung seinen Kopfhörer um den Fuß gelegt, damit ihn die Schwingungen direkter erreichen.

Heute Morgen klingelte mein Telefon erneut.
Seine Stimme klang ganz anders als am Abend zuvor. Die Schwellung sei deutlich zurückgegangen und auch die Schmerzen hätten spürbar nachgelassen.

Ich habe mich ehrlich von Herzen mit ihm gefreut und war sehr dankbar für sein Feedback.

Während ich danach noch eine Weile über unser Gespräch nachdachte, musste ich schmunzeln.
Es gibt Menschen, die glauben, ich hätte etwas gegen die Schulmedizin.
Dabei könnte das Gegenteil kaum wahrer sein, denn ich freue mich über jedes Röntgenbild, über einen Blutbefund oder über eine MRT-Aufnahmen und ich freue mich über jeden Arztbrief, den mir ein Mensch mitbringt.

Warum? Weil all diese Informationen mir helfen, den Menschen besser zu verstehen.
Ein Röntgenbild zeigt, ob etwas gebrochen ist und Blutwerte geben Hinweise darauf, was im Körper gerade geschieht. Ein MRT macht Zusammenhänge sichtbar, die sonst verborgen bleiben würden.
Für mich sind das keine Unterlagen, die ich bewerte oder diagnostiziere.
Sie sind für mich wie einzelne Puzzleteile, die das Gesamtbild nach und nach vollständiger werden lassen. 

Je mehr ich über den Menschen erfahre, desto individueller kann ich ihn begleiten. Deshalb sind auch ein Foto des verletzten Körperbereichs, ein Röntgenbild oder Blutwerte für mich von großem Wert. 
Sie helfen mir dabei, meine energetische Begleitung noch gezielter auf die jeweilige Situation abzustimmen.
Deshalb entsteht jede Frequenzanwendung, die ich begleite, individuell aus den persönlichen Geburtsdaten, dem Geburtsdatum, dem Geburtsnamen und dem Geburtsort. 

Ergänzt wird dieses Bild durch die Energiefeldanalyse und wenn vorhanden, durch medizinische Informationen wie Blutwerte, Röntgenbilder oder MRT-Aufnahmen.

Für mich war die Frage deshalb nie: Schulmedizin oder Energetik?

Diese Frage hat sich mir ehrlich gesagt noch nie erschlossen.
Als bei mir der Hirntumor entdeckt wurde, brauchte ich einen Neurochirurgen. Dafür werde ich mein Leben lang dankbar sein.
Als die Operation hinter mir lag und ich lernen durfte, meinen Weg zurück ins Leben zu finden, begegnete mir die Energetik.

Heute empfinde ich beides als wertvolle Begleiter und das wünsche ich mir für unsere Zukunft.
Denn ich glaube, sie schauen aus unterschiedlichen Blickwinkeln auf denselben Menschen und dadurch können sie sich so wunderbar ergänzen.
Denn am Ende geht es weder um Schulmedizin noch um Energetik.
Es geht immer um den Menschen, der Hilfe sucht und ich wünsche mir von Herzen, dass wir ihn mit allem begleiten, was ihm helfen kann.

"Die höchste Grundlage der Heilung ist die Liebe."

(Paracelsus)

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